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Illustriertes Reisetagebuch unseres Urlaubes 2012 in Island

zum Urlaub 2006


Donnerstag, den 12.07.2012

Nach einem eigentlich gutem Flug sind wir zwar pünktlich in Reykjavik gelandet. Vorher hieß es aber erst mal anstehen am Schalter in Berlin. Der wirklich letzte Flug - dank BER - aus Tegel um 23.40 Uhr. Erstaunlich: ein ganz sanfter Start, mit ganz seichten Steigflug. Die Route ging über Lübeck, Fünen, Norwegen, Schottland.
Angekommen in Island erstmal wieder Schlange stehen. Ich am Geldautomaten, Jonas am Gepäckband. Dann endlich ins nächste Taxi und zum nahen Hotel Keflavik in Keflavik. Dort zog sich das Einchecken hin, bis klar wurde, dass unser Zimmer bereits an eine Stefanie vergeben wurde. Schließlich sind wir von einem freundlichem Herrn der von irgendwo her kam in das nahelegende Hotel Keilir gefahren worden. Sehr spartanisch und unglaublich dünne Wände, Fenster ließ sich nur eines kippen, dafür mit Blick auf das Meer.

Freitag, den 13.07.2012

Trotzdem gut geschlafen. Ich glaube ich reagiere auf die Impfung, fühle mich matschig. Wir machen einen Rundgang durch Keflavik aber entdecken keine wirklichen Sehenswürdigkeiten. Dafür erlaufen wir die Autovermietung, einen Siminn-Laden (und erstehen für 2.000ISK [160 ISK = 1 €] eine SIM-Karte) Netto usw. Nachmittags ziehen wir in unser "altes" Hotel um. Diesmal in ein etwas altbakenes aber hübsches Zimmer - sehr warm. Wieder nur ein Schlitz zum lüften. Ausgedehnter Mittagsschlaf und anschließendes Abendbrot im Cafe/Bar des Hotels für 8.500 ISK.

Samstag, den 14.07.2012

8:00 Uhr aufstehen, ausgecheckt und zur Autovermietung gelaufen. Zwar zu früh da, aber gleich die etwa einstündige Autoübergabe begonnen. Wir werden vor einem Eisbären im Norden von Island gewarnt - aus Grönland. Koffer auf den Rücksitzen gelagert (dauerhaft) und los. Wir machen uns auf den Weg zum Netto, an dem ich aber prompt erstmal vorbeifahre.

Dann zum "Golden Circle", direkt durch Reykjavik auf der "1" nach Norden. Am See vorbei zum Öxarafoss - wir merken erst danach, dass dies auch die Alemannschlucht war.

 

Dann zu den Geysiren und zum wunderbaren Gulfoss.

Wir wollen gleich eine Abstecher ins Hochland wagen und steuern einen nahen Campingplatz an - mit vorheriger Furt. Den Campingplatz finden wir nicht, kommen aber beim Nächsten an und stehen bei einer besetzten Hütte, mit einem Zelt an den Gletschern - der Wind pfeift. Sehr abenteuerlicher Weg, dass sowas eine Straßennummer erhält!

Beim Umzug in unsere Kabine sehen wir Lebensmittel über den Boden verteilt. Der Kühlschrank hatte sich bei der off-road-Fahrt geöffnet. Ein paar Eier haben den Sturz trotzdem überlebt und wir beschließen den ersten Campingabend mit Light-Bier, Fencheltee und Rührei - bei pfeifendem Wind.

Sonntag, den 15.07.2012

Losgefahren gegen Mittag. Morgens hat es noch geregnet. Wir fahren 2km noch auf der kleinen Straße um unsere erste Furt zu durchfahren. Es ist eine Kleine aber trotzdem ganz schön aufregend - zumindest für mich. Dann über die F35 auf zunächst neuer Streckenführung wieder zurück. Jonas fährt zum ersten Mal Automatik. Zurück auf die S35, am Gulfoss und dem Geysir vorbei, biegen nun auf die S35 ein, über die 359 auf die 30 um schließlich auf die "1" einzubiegen und Richtung Süden Island zu umrunden.

 

Schauen uns den Wasserfall Seljalanfoss am Markaflöt an. Man kann unter bzw. hinter ihm hindurch gehen. Daneben noch ein kleinerer Foss. Ich saue mir einen Schuh ein.Danach noch ein Foss und zwar der 60m hohe Skogafoss. Wir steigen nicht sofort aus, eine TV-Crew drehte einen Werbespot und baute gerade die Ausrüstung ab, Sogar einen Modellhubschrauber mit Kamerabefestigung sehen wir - allerdings wird der getragen.

Am Fuße des Foss dann erstmal bis in die Gischt gegangen, danach hoch zur Kante. Man kann den Lauf noch weiter wandern, aber das sparen wir uns - wieder hinunter und wieder auf die "1".

Weiter zum "Türflügelfelsen", mit Türbogen. Den schwarzen Strand gesehen. Den Aufstieg zum Türflügelfelsen im 4L (also Allrad und untersetzt), runter im ersten Gang. Dies ist der südlichste Festlandspunkt von Island.
Durch Vik, dies ist aber eigentlich nur ein Kreisverkehr mit Geschäften.

 

Die "1" führt nun kilometerlang durch die Lavafelder des Laki - der Ausbruch ist etwa 200 Jahre her. Die Lava ist nun von dichten und dickem Moos überwachsen. Danach eine obskure Hügellandschaft von dicht aneinander stehenden spitzenden Kegeln. Dann erhebt sich die ehemals höchste Steilküste der Welt vor uns - nun ein einzelner 60m hoher Felsen - Lömagnupur.

Und schließlich fahren wir weitere 30km durch eine Sanderfläche. Eine ewige Ebene aus Kiesel, groben schwarzen Sand und Erde.

Gegen 21:30 Uhr kehren wir auf dem Campingplatz von Skaftafells ein und beschließen den Tag mit Fertigsalat, Leichtbier und Fotos von leuchtenden Bergen im Vatnajökull-Nationalpark.

Montag, den 16.07.2012

Nach den Highights des gestrigen Tages sollte es dieser Tag schwer haben.
Wir frühstückten relativ früh (10 Uhr) draußen bei recht sonnigen Wetter. An der Tür unseres Aufbaus fand sich ein Klebezettel, dass wir uns bitte an der Rezeption melden sollten, falls wir noch nicht eingecheckt = gezahlt hätten. Ich besuche die vier Duschen für den gesamten Campingplatz, habe aber leider nicht die notwendigen 8x 50 ISK zur Hand - also Haare waschen im Waschbecken, geht auch. Auschecken für 1.800 ISK und zurück auf die "1". Kaum ein Kilometer gefahren entdecken wir ein verheißungsvolles Schild und können einen recht schönen Gletscher mit Gletschersee betrachten.

Wieder auf der "1", das Wetter wird schlechter und wir fahren direkt durch die niedrigen Wolken bei Nieselregen. Der Osten von Island ist deutlicher einsamer als der Südwesten.

An einem kleinen Parkplatz halten wir und entdecken hinter den Hügeln einen größeren Gletschersee mit darin treibenden Eisschollen. Kurz weiter im Auto und wir kommen an den touristischen Parkplatz immer noch mit Eisschollen.

 

Weiter auf der "1" - aber nichts passiert und das Wetter bleibt schlecht.
Einziges Highlicht: wir kürzen die "1" bzw. eine Fjordumfahrung über die S939 ab. Wunderbare Paßfahrt - macht mit dem Wagen richtig Spaß. Wir treffen wieder auf die "1", biegen aber zunächst in die falsche Richtung ab. Dann Richtung Egilsstaðir aber die Geschäfte haben schon zu. Der Plan weist dahinter keine wirklich erreichbaren Campingplätze aus, so geht es ca. 10km zurück (hinter den kleinen Staudamm) auf einen kleinen privaten Campingplatz. Nett aber aber nicht wirklich hübsch. Ich bezahle 1.500 ISK am daneben gelegenen Wohnhaus, bei der Frau die gerade Reitunterricht auf den obligatorischen Isländern gibt.

Dienstag, den 17.07.2012

Aufstehen bei den Pferden. Wir kommen bei schönsten Wetter und Frühstück draußen gut los und fahren erstmal einkaufen bei Bonus und tanken am Automaten. Weiter geht es auf der "1", die nun durch ein Tal hinauf in Hochland führt und somit nicht mehr direkt der Küste folgt.

 

Heute nach dem Dettifoss noch über eine schöne Schotterstrecke zum Echofelsen - aber kein Echo zu hören, scheint ein Übersetzungsfehler zu sein. Dafür faszinierende Stabsteine und eine "Steinkirche".

 

Auf gemeinsamen Wunsch geht es weiter bzw. zurück auf die "1" - wie wir erst auf dem Campingplatz merken, hat sich der Staub der Schotterstrecke bis in die Wohnkabine gefressen - und zu den "blubber"-Feldern.
Wir biegen irrtümlich zu früh ab und kommen zum Höllentor (Kraftwerk) und es stinkt nach Schwefel. Dahinter dann der Krater Viti (Hölle), recht eindrucksvoll, aber wir laufen nicht herum.

 

Zurück zur "1", da sehen wir schon die gelben Berge und die Dampfsäulen davor. Dampfwolken, blubbernde Löcher und gelb ausgeblühter Boden - sehr schön. Nur auch hier stinkt es nach Schwefel, man spürt es im Gaumen, Nase und Lunge.

 

Danach noch über den Berg und wir sind am Myvatn (Mückensee). Nochmal kurz einkaufen, dann den zweiten Capingplatz - 1.500 ISK - und Abendbrot.
Wir merken, dass unser 220V-Anschluß offenbar gar nicht funktioniert.

Mittwoch, den 18.07.2012

 

Ich wache mit Kopfschmerzen auf, so kommen wir erst gegen 12:30 Uhr los. Kleine Runde am Ostufer des Myvatn (der seinen Namen alle Ehre macht) zum Krater und nach Dumiburgi (nicht so beeindruckend). Zurück zur Stadt. Hier eine Kirche, die beim Lavaausbruch gerade noch von den Lavamassen verschont blieb. Die Lava stoppte direkt ander Kirchenmauer.

Getankt, kein Wasser nehmen können und die "1" zurück zur F88 nach Askja. Die Strecke ist anstrengen aber spannend. Drei Furten sind zu überqueren. Die erste geht butterweich. Die Zweite ist ziemlich breit und man soll sich am gespannten Seil orientieren. Der Wagen taucht immer tiefer und man merkt, dass die Reifen rutschen und nur noch ab und zu für Vortrieb sorgen. Wir kommen aber ohne wirklich stehen zu bleiben am Ufer an. Die dritte Furt ist wieder nett zu befahren. Nach einer Weile lasse ich Jonas fahren. Und so fährt er uns die letzte ca. ¾h inkl. kleiner Furt nach Askja.

Wir zahlen 2.200 ISK für einen Platz ohne alles (aber mit WC) im nirgendwo - immerhin nimmt mir eine hübsche Isländerin das Geld ab.

Donnerstag, den 19.07.2012

 

Wir fahren von Askja die östliche Route zurück auf die "1". Dann weiter zum Myvatn, einkaufen und tanken und nördlich am Myvatn vorbei und weiter auf der "1". Die warmen Quellen von Laugar sind in ein Schwimmbad integriert und somit nicht frei zu besichtigen. Weiter zum Godafoss.

Dann nach kurzer Diskussion nördlich nach Husavik in der Hoffnung auf ein morgiges Whale watching. Wir erreichen Husavik kurz nach 18 Uhr, parken hinter dem Supermarkt und können uns tatsächlich noch Tickets für die letzte Tour kaufen. Die soll um 20:15 starten und 3h dauern. Also Zeit genug um am Camping Platz (sehr schräg!) vorbei noch auf den Hausberg von Husavik zu fahren.

 

Wieder hinter dem Supermarkt noch Nudeln gekocht und dann Wale gucken. Wir sehen viele Zwergwale, Buckelwale, Delfine, eine Robbe und Papageientaucher.



Sehr lustige Italiener an Bord. Zum Schluß gibt es noch heiße Schokolade und eine Zimtschnecke. Kurz nach 23 Uhr sind wir wieder an Land. Wir fahren los und merken fast nicht, dass hinten in der Wohnkabine noch das Geschirr auf dem Tisch steht. Aber selbst die Colaflasche ist den kurzen Weg stehengeblieben. Der Campingplatz ist nun nicht nur schräg, sondern auch voll und so stellen wir uns auf den Rastplatz außerhalb von Husavik, allein und mit toller Aussicht über die Bucht aber genau vor einem "no camping" Schild .. mal sehen.

Freitag, den 20.07.2012

In der Nacht sind wir durch ein hupendes Auto geweckt worden. Erst gegen 13:30 Uhr aufgestanden. Wir fahren nur noch nach Akureyri, schauen uns die Stadt an, kaufen Andenken und schreiben eine Karte. Übernachtet wird auf dem innerstädtischen Campingplatz. Der ist allerdings etwas komisch zu finden. Vom Schild "Campingplatz geradeaus (als Pfeil)" kurz vor dem Icelandair Hotel nicht beirren lassen, die Einfahrt ist direkt hinter dem Hotel, auch auf der linken Straßenseite.
Kleiner Nachteil: In Akureyri kennt man das Cruisen .. Ich mache abends noch einen Stadtspaziergang, vorbei an einer Disco und einem Singletreff.

Samstag, den 21.07.2012

Aufstehen in Akureyri. Morgens ist es leiser als um Mitternacht. Milch und Joghurt einkaufen, dann frühstücken und versuchen Jonas wach zu bekommen. Wir suchen uns die "1", gehen nochmal tanken und fahren mangels Sehenswürdigkeiten bis zur 68 um auf die nordwestlichen "Inseln" zu kommen. Das von Kathleen angekündigte Tief erwischt uns hier. Und so fahren wir mit starken Seitenwind durch eine so sehr trostlos wirkende Gegend. Wir verwerfen schließlich den Plan, den Nordwesten zu umrunden und suchen uns eine Abkürzung, um auf die 60 zu kommen. Jonas fährt die recht hübsche Strecke, durch kleine Furten, entlang einer Klamm, vorbei an kleinen Schneefeldern und immer direkt am Abgrund!
Auf der 60 geht es weiter, aber nur mühsam und zusammen mit dem Wetter sind wir ab 20 Uhr auf der Suche nach einem Stellplatz. An dem Fjordenden kündigt sich durch Internetempfang eine Siedlung an. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass zwei Buchten weiter ein Campingplatz ist. Wir finden einen guten windgeschützten Platz für 1.100 ISK zu zahlen am nahen Hotel.
Wie sich im Sanitärgebäude herausstellt ist hier in der Nähe das Fossiliental und nur 500m vom Campingplatz soll ein "Hot Pott" sein. Und endlich mal kostenloses duschen!

Sonntag, den 22.07.2012

Der Hot Pot ist mittlerweile ein kommerzielles wenn auch kleines Schwimmbad. Und das Tal mit den vielen Fossilien haben wir zwar fast gleich gefunden - aber keine Fossilien.

 

Also weiter zum Westkap. Fjord rein, Fjord raus.

Aber an schönen Stränden vorbei, die mal nicht aus schwarzen Schotter bestehen. Am Westkap angekommen macht der Berg - oder besser Vogelklippe - seiner Auszeichnung alle Ehre: Papageientaucher - und etliches Anderes - quasi zum Anfassen, keinen Meter von uns entfernt.

 

Ansonsten typisch skandinavisch: zu schützende Natur wird abgesperrt, man selber darf belliebig nahe an den Klippenrand (oder auch darüber) - nur ein weißer Kreidestrich gibt einem einen Hinweis, bis wo man gehen sollte.

 

Die ganze Strecke dann wieder zurück. Zwischendurch tanken wir Kreditkarten schmelzende 90 Liter Benzin (120 Liter gehen in unseren Tank). Schließlich trotz des starken Windes (sonst wird das Wetter wieder besser) gegen 22 Uhr auf den Campingplatz in Bulardalur, direkt neben einer Kita im "Stadt"-Zentrum. Abends sieht man blaue Wolken am Himmel.

Montag, den 23.07.2012

Wir wachen im strömenden Regen und bei Kälte auf und bleiben erstmal liegen. Wir wollen im hiesigen Samkaup noch einkaufen. Bis auf eine Rentnerversammlung hat der aber kaum was zu bieten. So geht es weiter Richtung "1".

In Borganes wieder "richtig" beim Netto einkaufen - das Wetter wird besser. Bei der Walfängerbucht durch den Tunnel und wir haben den Kreis geschlossen, Nun wieder zum Þingvellir, dem Geysir und Gulfoss vorbei, um diesmal mit der F35 die Insel zu queren.
Ist aber keine wirklich hübsche Strecke - sehr eintöng, mit verhältnismäßig viel Gegenverkehr. Bei Ajäng am See nehmen wir Nachtquartier für 1.100 ISK - es ist ziemlich kalt draußen.

Dienstag, den 24.07.2012

Nach einer Stunde Fahrt sind wir aus dem Hochland wieder draußen.

Wir fahren auf der "1" nach Osten um hinter Akujeyri bzw. direkt am Godafoss auf der F26 wieder ins Hochland abzutauchen.

Wir biegen ab auf die F881 und kommen nach fast 30km tatsächlich zu einem Camp mit natürlicher warmer Quelle.

 

Ich nehme vor dem Abendessen ein ausführliches Bad - wunderbar - und komme u.a. mit Franzosen ins Gespräch, die hier gerade einen sechs tägigen Ausritt machen.

Mittwoch, den 25.07.2012

Ziemlich kalte Nacht - wohl um 4°C - und morgens wachen wir mitten in Wolken auf. Wir schlafen lieber noch weiter. Nach dem Frühstück gehe ich nochmal baden.

Weiter geht es Richtung Süden auf die F26. Mehrere Furten - auch tiefe.

   

Wir wollen einen Abstecher zu einem Thermalgebiet machen - aber ein Schild "Big Jeeps Only" hät uns doch ab. Schließlich biegen wir auf die F208 nach Landmannalaugar ab. Kurz vor dem Ziel stauen sich die Autos wegen eines liegengebliebenen Nissans - ein Hinterrad scheint blockiert. Danach noch zwei tiefe Furten, die unser Vorfahrer mit ziemlich hoher Geschwindigkeit nimmt und sich so das Wasser bis auf die Haube und gegen die Windschutzscheibe holt. Angekommen erwartet uns eine Zeltstadt, sehr heiße Quellen und der freundliche Hinweis, dass die Quellen hier kein zugelassenes Schwimmbad sind und das seit 2003 Hautreizungen nachgewiesen sind.

      

Wir erklimmen noch den nahen Berg und dann geht es auf der F225 (deutlich schöner und mehr Furten als auf der F208) direkt an der Hekla vorbei wieder auf die F26. Die nächste Tankstelle ist unsere (82 Liter = 23 Liter/100km im Hochland) und der angeschlossene Campingplatz auch - wir stehen mit direktem Blick auf die Hekla.

   

Heute morgen haben wir die Ursache für den Muffgeruch in der Wohnkabine gefunden. Da unter der Matraze im Alkoven kein Lattenrost ist, hat sich dort ziemliche Feuchtigkeit gesammelt und kam nicht weg ...

Donnerstag, den 26.07.2012

Fahren bei schönstem Wetter los zu dem bereits bekannten hübschen Campingplatz am Gletscher. Leider ist das Wetter nicht mehr so gut als wir ankommen. Abends gehe ich noch (alleine) zum Gletscher. Nette Schweizer im Allrad-Lkw, sehr schick!

 

Letzter Tag, wir fahren spät los. Wochenendverkehr kommt uns aus der Hauptstadt entgegen - also ein Auto am anderen. Nach etwas hin und her kommen wir doch noch zur Blauen Lagune und für 7.700 ISK auch hinein.
Abends noch jeder eine Pizza in Keflavik zusammen für 4.000 ISK. Damit war des Bargeld alle und vor dem Campingplatz mußte noch die Islandsbanki besucht werden. Der Campingplatz in Keflavik liegt praktisch direkt am Flughafen und ist natürlich der Teuerste mit 2.500 ISK - dafür aber 24h geöffnet.

Samstag, den 28.07.2012

Wir stehen vergleichsweise früh auf, entsorgen und verschenken noch überzählige Lebensmittel, packen unsere Koffer fertig und fahren zum letzten mal Tanken. Danach pünktlich und mit reinem Gewissen zur Abgabe des Autos. Nach einiger Wartezeit wird der Wagen begutachtet und schließlich festgestellt, dass ein Auspuffrohr verloren gegangen ist. Nach einiger Diskussion über alte Roststellen und scharfen Kanten am noch vorhandenen Auspuff brauchen wir schließlich keine Reparatur bezahlen. Vermutlich liegt nun ein Stück Auspuff auf den Pisten des Hochlandes.

Wir lassen uns von einem Taxi zum Flughafen bringen, wo wir aber weder unser Gepäck los werden (nur ein 500m entferntes Hotel würde es uns abnehmen) noch auf unseren Flug einchecken können (Air Berlin öffnet seinen Schalter erst 2h vor dem einzigen Flug). Wir kaufen uns Bustickets nach Reykjavik (ein Taxi von Keflavik nach Reykjavik kostet Standardpreis 14.000 ISK) und zurück für gut 7.000 ISK und erfahren, dass wir das Gepäck am Busterminal in Reykjavik lassen können. Das stimmt tatsächlich und so erkunden wir noch ein bißchen aber ohne rechte Motivation Reykjavik - es gibt auch nicht so viel zu sehen.

   

Persönliches Highlight ist die zweistündige Filmvorführung eines Isländers, der bereits in zweiter Generation die Vulkanausbrüche Islands dokumentiert. Die Vorführung um 15:30 Uhr ist tatsächlich auch teilweise auf deutsch und findet im kleinen Vorführraum, direkt neben den Arbeits- und Wohnzimmern der Familie statt. Sehr eindrücklich, wenn mit 2h allerdings auch sehr "ausführlich".
Wir sind ausgesprochen pünktlich am Schalter von Air Berlin und somit relativ weit vorne in der schnell sich füllenden Schlange. Der Schalter wird tatsächlich gut 2,5h vor Abflug geöffnet, so dass wir wieder Plätze in der Reihe 8 bekommen. Kaufen noch T-Shirts und Brennivin und warten ziemlich müde auf den Abflug. Wie sich herausstellt, haben wir wieder die selben Plätze wie beim Hinflug.